Kostenlose KI-Prompt-Vorlagen für Marketer: 25 Prompts für jede Funnel-Stufe

25 kostenlose KI-Prompt-Vorlagen für Marketer, nach Funnel-Stufe sortiert. Ersetze teure Tools durch Copy-Paste-Prompts mit echter Markensprache.

Klartext: 91% der Marketer nutzen inzwischen KI-Tools, aber fast 72% sagen, sie wissen nicht wirklich, wie sie damit gute Ergebnisse erzielen. Das ist kein Wissensdefizit – das ist ein Prompt-Problem.

Du kennst es. Du öffnest ChatGPT, tippst “Schreib mir einen LinkedIn-Post über unseren Produktlaunch” und kriegst etwas zurück, das klingt wie jeder andere LinkedIn-Post, den du je genervt weggescrollt hast. Also versuchst du es nochmal. Und nochmal. Zwanzig Minuten später hast du mittelmäßigen Copy, den du in fünf Minuten hättest selbst schreiben können.

Und dann die Bezahl-Tools: Jasper will 59 Dollar im Monat. Copy.ai 49 Dollar. Neuroflash startet bei 30 Euro. Alle versprechen, KI-Marketing endlich brauchbar zu machen. Aber hier ist die Sache – das Problem ist nicht die KI. Es sind die Prompts. Und für deutsche Marketer kommt noch ein Thema dazu: Viele dieser US-Tools speichern Daten auf amerikanischen Servern, was bei DSGVO-bewussten Unternehmen im DACH-Raum nicht gerade für Begeisterung sorgt.

Ein gutes Prompt-Template macht genau das, was diese Bezahl-Tools machen: Es strukturiert deinen Input so, dass die KI deine Marke, deine Zielgruppe und dein Ziel tatsächlich versteht. Der Unterschied? Du zahlst nicht 50-100 Euro im Monat für eine hübsche Oberfläche um dieselben KI-Modelle, auf die du sowieso schon Zugriff hast – und du behältst die volle Kontrolle über deine Daten.

Ich habe 25 Marketing-Prompt-Vorlagen zusammengestellt, und sie sind so sortiert, wie ich es bisher nirgends gesehen habe: nach Funnel-Stufe. Top of Funnel Awareness? Middle of Funnel Nurturing? Bottom of Funnel Conversion? Scroll einfach dahin, wo sich dein Kunde gerade befindet, und schnapp dir die passende Vorlage.

Aber zuerst – fang mit dem Abschnitt Marken-Fundament an. Ernsthaft. Die Vorlagen 1-3 sind der Grund, warum die meisten Marketer generischen KI-Output bekommen und es nicht mal merken.

Wenn du allgemeine Prompt-Vorlagen suchst (nicht marketing-spezifisch), schau dir unsere kostenlosen KI-Prompt-Vorlagen mit 20 Templates für Schreiben, Coding, Recherche und mehr an.

Marken-Fundament (Hier starten)

Diese drei Vorlagen überspringen die meisten Marketer. Genau deshalb klingt der Großteil von KI-generiertem Marketing-Content gleich – ob aus einem Mittelstands-Unternehmen in Stuttgart oder einem Startup in Berlin. Mach diese zuerst, speicher die Ergebnisse ab und referenziere sie jedes Mal, wenn du die anderen 22 Vorlagen nutzt.

1. Markenstimme definieren

Hilf mir, meine Markenstimme zu definieren und zu dokumentieren, damit ich sie konsistent mit KI-Tools nutzen kann.

Unternehmen: [Firmenname]
Branche: [Branche]
Zielgruppe: [wen du bedienst -- sei spezifisch: Demografie, Rolle, Denkweise]
Markt: [z.B. "DACH-Raum" / "Deutschland" / "global mit Schwerpunkt DACH"]

Beantworte diese Fragen, um mein Stimmprofil zu erstellen:

1. Markenpersönlichkeit (3-5 Adjektive wählen): [z.B. kompetent, direkt, bodenständig, warmherzig, technisch versiert]
2. Wir klingen wie: [ein schlauer Freund, der zufällig Experte ist / ein vertrauenswürdiger Berater / ein Coach, der Klartext redet -- wähle deine Analogie]
3. Wir nutzen immer: [Wörter, Ausdrücke oder Muster, die du bevorzugst, z.B. "Klartext," "hier ist die Sache," datengetriebene Sprache]
4. Wir nutzen nie: [Wörter oder Muster, die du vermeidest, z.B. "Synergien," "leveragen," Ausrufezeichen, Corporate-Sprech, unnötige Anglizismen]
5. Beispielsatz, der genau nach uns klingt: [kopiere einen Satz aus deinem besten Content]
6. Unser Content gibt Lesern das Gefühl: [befähigt / informiert / unterhalten / herausgefordert]

Kompiliere das in eine Markenstimmen-Referenz, die ich in zukünftige KI-Prompts einfügen kann. Formatiere es als prägnanten Block zum Kopieren und Einfügen.

Das ist die einzelne Maßnahme mit dem größten Impact auf deinen KI-Marketing-Workflow. Speicher das Ergebnis ab. Paste es an den Anfang jedes anderen Prompts. Der Unterschied zwischen “generischer KI-Text” und “klingt wie wir” ist fast immer genau dieser Schritt.

Deutsche Marken haben hier übrigens einen Vorteil: Wir schreiben auf Deutsch an eine deutschsprachige Zielgruppe, aber die KI-Prompts selbst bleiben auf Englisch (weil die Modelle damit besser arbeiten). Das heißt, deine Brand Voice Reference sollte klar beschreiben, wie dein deutscher Content klingen soll – inklusive ob du “du” oder “Sie” verwendest, wie viel Englisch du einstreust und welchen Ton du triffst.

Für noch mehr Tiefe bringt unser Brand Voice Skill das Ganze auf ein neues Level mit Tone Mapping und Stilrichtlinien.

2. Idealkunden-Profil (ICP) Builder

Erstelle ein detailliertes Idealkunden-Profil für mein Unternehmen.

Produkt/Dienstleistung: [was du verkaufst]
Branche: [deine Branche]
Marktfokus: [z.B. "DACH-Raum," "deutscher Mittelstand," "europäische SaaS-Unternehmen"]
Beste aktuelle Kunden: [beschreibe 2-3 Kunden, mit denen du gern zusammenarbeitest -- was macht sie großartig?]
Deren größte Schmerzpunkte: [welche Probleme treiben sie dazu, eine Lösung wie deine zu suchen]
Wo sie online Zeit verbringen: [LinkedIn, spezifische Subreddits, YouTube-Kanäle, Newsletter, Communities, XING]
Was sie vor dir versucht haben: [Wettbewerber-Tools, Eigenlösungen, nichts]
Budgetbereich: [was sie typischerweise für Lösungen wie deine ausgeben]
Entscheidungsprozess: [Einzelkäufer, Gremium, braucht Manager-Freigabe]

Erstelle ein detailliertes ICP mit:
1. Demografisches und firmografisches Profil
2. Psychografisches Profil (Ängste, Ambitionen, Trigger)
3. Buyer Journey -- was passiert von Problembewusstsein bis Kauf
4. Messaging, das resoniert vs. Messaging, das verpufft
5. Einwände, die sie vorbringen werden und wie man jeden behandelt

Mach es umsetzbar -- ich will es beim Erstellen von Kampagnen referenzieren.

Gerade im DACH-Raum unterscheidet sich der Kaufprozess oft deutlich von US-Märkten. Entscheidungswege im deutschen Mittelstand sind länger, es gibt mehr Stakeholder, und Vertrauen wird anders aufgebaut. Dein ICP sollte das widerspiegeln.

3. Content-Strategie-Brief

Erstelle eine Content-Strategie für [Zeitraum, z.B. Q2 2026].

Business-Kontext:
- Ziele dieses Quartal: [z.B. 500 MQLs generieren, neues Produkt launchen, neuen Markt betreten]
- Zielgruppe: [ICP einfügen oder zusammenfassen]
- Kanäle, auf denen wir aktiv sind: [alle auflisten -- Blog, LinkedIn, E-Mail, YouTube etc.]
- Markenstimme: [Markenstimmen-Referenz einfügen oder zusammenfassen]
- Themen, nach denen unsere Zielgruppe aktiv sucht: [5-10 auflisten]
- Wettbewerber, von denen wir uns differenzieren: [2-3 benennen und was sie gut machen]
- Content, den wir veröffentlicht haben und der am besten performt hat: [Top 3 Stücke und warum sie funktionierten]
- Content, der gefloppt ist: [1-2 und deine Theorie warum]

Erstelle:
1. Drei Content-Säulen (Themen) für das Quartal mit Begründung
2. Content-Kalender-Rahmen -- wie viele Stücke pro Kanal pro Woche
3. Content-Mix nach Typ (educational, promotional, engagement, thought leadership) mit Prozentangaben
4. Distributionsplan für jedes Stück (wo und wie wiederverwerten)
5. KPIs zum Tracken pro Kanal
6. Quick-Win-Ideen, die wir in den ersten zwei Wochen veröffentlichen können

Unser Content Pillar Mapper Skill ist perfekt, um darauf aufzubauen, sobald deine Strategie steht.

Top of Funnel – Awareness

Du brauchst Reichweite. Diese Vorlagen helfen dir, Content zu erstellen, der gefunden wird, geteilt wird und Leute in dein Ökosystem bringt. In Deutschland ist das besonders relevant: Laut BVDW nutzen über 80% der deutschen Unternehmen Content Marketing, aber die wenigsten schaffen es, sich vom Einheitsbrei abzuheben.

4. Blog-Post-Entwurf mit SEO

Schreibe einen Blog-Post für die Website meines Unternehmens.

Thema: [Thema]
Zielgruppe: [ICP-Zusammenfassung oder Leserbeschreibung]
Ziel dieses Posts: [sie über X aufklären / für Keyword Y ranken / Anmeldungen für Z generieren]
Markenstimme: [Markenstimmen-Referenz einfügen]
Primäres SEO-Keyword: [Keyword]
Sekundäre Keywords: [2-3 verwandte Begriffe]
Unser einzigartiger Winkel: [was wir über dieses Thema wissen oder glauben, das unsere Wettbewerber nicht abdecken]
Ziel-Wortanzahl: [z.B. 1.500]
Zu inkludierende interne Links: [URLs auflisten]

Erstelle:
1. Drei Überschriften-Optionen (eine neugier-getrieben, eine nutzen-getrieben, eine daten-getrieben)
2. Meta-Beschreibung (unter 160 Zeichen)
3. Vollständiger Post mit klarer H2/H3-Struktur
4. Einleitung, die mit einem konkreten Problem oder einer Statistik fesselt (keine "In der heutigen digitalen Welt"-Eröffnungen)
5. Umsetzbare Erkenntnisse, die der Leser sofort nutzen kann
6. Fazit mit klarem CTA

Schreibe wie ein Mensch. Keine Füller-Absätze. Jeder Abschnitt muss seinen Platz verdienen.

Unser Blog Post Writer und SEO Content Optimizer Skills können die laufende Blog-Produktion skalieren, wenn du regelmäßig veröffentlichst.

5. Social-Media-Post (Multi-Plattform)

Erstelle Social-Media-Posts über [Thema, Produktankündigung oder zu bewerbender Content].

Markenstimme: [Referenz einfügen]
Benötigte Plattformen: [wählen aus: LinkedIn, X/Twitter, Instagram Caption, TikTok Caption, Facebook, Threads, XING]
Kampagnenziel: [Awareness / Engagement / Traffic auf URL lenken]
Zielgruppe: [ICP-Zusammenfassung]
Kernbotschaft: [die eine Sache, die jeder Post kommunizieren muss]
Zu inkludierender URL (falls vorhanden): [Link]

Schreibe für JEDE Plattform einen Post, der:
- Mit einem plattform-passenden Hook öffnet (Pattern Interrupt auf X, Story auf LinkedIn, visuelle Beschreibung auf Instagram)
- Den Wert oder Insight liefert
- Mit einem CTA endet, der zur Plattform-Kultur passt
- Zeichenlimits und Formatierungsnormen respektiert
- Hashtag-Vorschläge enthält, wo angemessen

Gib mir 2 Varianten pro Plattform zum A/B-Testen.

Der Social Media Post Creator Skill ist dafür gebaut, wenn du das täglich machst.

6. LinkedIn Thought Leadership Post

Schreibe einen LinkedIn-Post, der mich als Thought Leader positioniert.

Meine Rolle: [Position bei Unternehmen]
Thema: [Branchen-Insight, konträrer Take oder gelernte Lektion]
Meine persönliche Erfahrung damit: [eine konkrete Geschichte, ein Projekt oder Moment, der das real macht -- nicht theoretisch]
Die Lektion oder der Insight: [was meine Zielgruppe mitnehmen soll]
Markenstimme: [Referenz einfügen -- für persönliche Stimme anpassen, wenn Gründer/Führungskraft]
CTA: [Diskussion starten / ihre Erfahrung kommentieren / folgen für mehr / Link besuchen]

Struktur:
- Hook-Zeile, die den Scroll stoppt (Frage, mutige Behauptung oder unerwartete Eröffnung)
- Persönliche Geschichte oder Beobachtung (3-5 kurze Absätze -- LinkedIn belohnt Zeilenumbrüche)
- Der Insight oder die Lektion
- Publikum zur Beteiligung auffordern

NICHT verwenden:
- "Ich bin demütig zu verkünden"
- "Stimmt ihr zu?" als CTA
- Mehr als 2 Hashtags
- Corporate-Sprech

Das soll sich lesen wie ein echter Mensch, der einen echten Gedanken teilt, nicht wie ein Content Marketer, der seine wöchentliche Post-Quote erfüllt.

LinkedIn ist im DACH-Raum die B2B-Plattform schlechthin – deutlich wichtiger als in den USA, wo es mehr Kanäle gibt. Ein starkes LinkedIn-Profil kann in Deutschland den Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit machen, besonders für kleinere Unternehmen.

7. Video-Script / Reel-Hook

Schreibe ein Video-Script für [Plattform: YouTube / TikTok / Instagram Reels].

Thema: [worum es im Video geht]
Video-Länge: [15 Sekunden / 30 Sekunden / 60 Sekunden / 3 Minuten]
Hook-Stil: [Frage / mutige Behauptung / Geschichte / Pattern Interrupt / "Stopp, wenn du..."]
Kernbotschaft: [die EINE Sache, die der Zuschauer sich merken soll]
CTA: [abonnieren / kommentieren / Link in Bio besuchen / teilen]
Markenstimme: [Referenz einfügen]
On-Camera-Talent: [Gründer / Teammitglied / Voiceover mit B-Roll]

Schreibe:
1. Den Hook (erste 3 Sekunden -- das macht oder bricht das Video)
2. Das Setup (warum das für den Zuschauer wichtig ist)
3. Den Payoff (der Insight, Tipp oder Reveal)
4. Den CTA (natürlich, nicht gezwungen)

Füge visuelle/Schnitt-Notizen in [Klammern] ein, wo relevant. Schreibe für gesprochene Delivery -- kurze Sätze, gesprächsrhythmisch, keine geschriebenen-Essay-Formulierungen.

8. SEO Content Brief

Erstelle ein SEO-Content-Brief für ein Stück, das dieses Keyword targetiert.

Ziel-Keyword: [Hauptkeyword]
Such-Intent: [informational / commercial / transactional -- durch Google-Suche prüfen]
Aktuelle Top 3 Ergebnisse für dieses Keyword: [Titel und URLs einfügen oder beschreiben, was rankt]
Unser Winkel, um sie zu schlagen: [was wir bieten können, das sie nicht haben -- eigene Daten, bessere Beispiele, umsetzbarere Tipps, einzigartige Perspektive]
Content-Typ: [umfassender Guide / Vergleich / Tutorial / Listicle / Tool-Roundup]
Ziel-Wortanzahl: [basierend auf dem, was rankt -- normalerweise Top-Ergebnisse matchen oder übertreffen]
Zu verlinkende interne Seiten: [URLs auflisten]
Zu referierende externe Quellen: [Studien, Daten, Experten-Zitate]

Erstelle:
1. Optimierten Title Tag (unter 60 Zeichen, Keyword nah vorn)
2. Meta-Beschreibung (unter 160 Zeichen, enthält Keyword natürlich)
3. URL-Slug-Vorschlag
4. H2/H3-Gliederung mit Ziel-Keywords für jeden Abschnitt
5. "Nutzer fragen auch"-Fragen, die im Content beantwortet werden sollten
6. Featured-Snippet-Chance (identifiziere, welcher Abschnitt das Snippet gewinnen könnte und formatiere entsprechend)
7. Content-Lücken in konkurrierenden Artikeln, die wir füllen sollten

Middle of Funnel – Consideration

Deine Zielgruppe kennt dich. Jetzt überzeuge sie, dass du die richtige Wahl bist. Diese Vorlagen bauen Vertrauen auf, entkräften Einwände und bringen Leute näher an den Kauf. Deutsche Käufer – das ist kein Klischee – brauchen in der Regel mehr Überzeugungsarbeit und mehr Fakten als US-Kunden. Vertrauen wird hier durch Substanz aufgebaut, nicht durch marktschreierische Claims.

9. Case-Study-Schreiber

Schreibe eine Kunden-Case-Study.

Kunde: [Name oder anonymisierte Beschreibung, z.B. "ein Series-B SaaS-Unternehmen im DACH-Raum"]
Branche: [deren Branche]
Deren Problem: [konkrete Herausforderung vor deinem Produkt -- Zahlen nutzen wenn möglich]
Was sie vorher versucht haben: [vorherige Lösungen, die nicht funktionierten]
Wie sie dich gefunden haben: [Kanal oder Empfehlung]
Deine Lösung: [was sie implementiert haben -- sei spezifisch über Features/Ansatz]
Ergebnisse: [konkrete Outcomes -- Prozente, Umsatz, eingesparte Zeit, Effizienzgewinne]
Zeitlinie: [wie lang bis zu Ergebnissen]
Kundenzitat (falls verfügbar): [hier einfügen]

Formatiere als:
1. Überschrift, die mit dem Ergebnis führt (z.B. "Wie [Unternehmen] Conversions um 47% in 90 Tagen steigerte")
2. Die Herausforderung (Szene setzen -- den Leser sich selbst sehen lassen)
3. Die Lösung (was du getan hast, ohne übermäßig verkäuferisch zu sein)
4. Die Ergebnisse (mit der größten Zahl führen)
5. Key Takeaway (warum das für ähnliche Unternehmen wichtig ist)

Ton: selbstbewusst, beweis-getrieben, menschlich. Keine Pressemitteilung.

Case Studies sind in Deutschland besonders wirkungsvoll. Deutsche Entscheider wollen Belege, nicht Versprechen. Je konkreter die Zahlen, desto besser.

10. Produktvergleichs-Seite

Schreibe eine Vergleichsseite: [dein Produkt] vs [Wettbewerber 1] vs [Wettbewerber 2].

Unser Produkt: [Name und was es tut]
Wettbewerber 1: [Name, was sie tun, Pricing]
Wettbewerber 2: [Name, was sie tun, Pricing]
Zielgruppe: [wer gerade diese Optionen vergleicht]

Vergleichskriterien:
- [Feature/Fähigkeit 1]
- [Feature/Fähigkeit 2]
- [Pricing und Tarife]
- [Einrichtungsaufwand]
- [Kundensupport]
- [Integrationen]
- [DSGVO-Konformität / Datenstandort -- wichtig für DACH-Kunden]
- [füge eigene hinzu]

Wichtig: Sei ehrlich. Erkenne an, wo Wettbewerber wirklich stark sind. Leser durchschauen falsche Vergleiche sofort, und Ehrlichkeit baut mehr Vertrauen auf als Spin.

Schreibe:
1. Kurze Intro, die die Entscheidung des Lesers anerkennt
2. Vergleichstabelle (Feature für Feature)
3. Detaillierte Aufschlüsselung jedes Kriteriums
4. Wer was wählen sollte (nach Use Case, Unternehmensgröße oder Priorität segmentiert)
5. Unsere Empfehlung (transparent, nicht aufdringlich)
6. FAQ-Abschnitt (3-5 Fragen, die Käufer beim Vergleich stellen)

In der DACH-Region ist die DSGVO-Konformität ein echtes Entscheidungskriterium. Deutsche Kunden fragen aktiv danach, wo ihre Daten liegen. Diesen Punkt in deiner Vergleichsseite zu haben, kann ein echter Differenzierer sein.

11. Webinar/Event-Promo-Sequenz

Erstelle eine komplette Promo-Sequenz für mein anstehendes Event.

Event-Typ: [Webinar / Workshop / Produktlaunch / Konferenzvortrag]
Titel: [Event-Titel]
Datum und Zeit: [Datum, Uhrzeit, Zeitzone -- z.B. "CET"]
Zielgruppe: [wer teilnehmen sollte -- sei spezifisch]
Key Benefit: [die Nummer-1-Sache, die Teilnehmer mitnehmen]
Speaker: [Namen und Qualifikationen]
Registrierungs-URL: [Link]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. Landingpage-Copy zur Registrierung (Überschrift, Unterüberschrift, 5 Bulletpoints zu dem, was sie lernen werden, Speaker-Bio, CTA)
2. E-Mail #1 -- Ankündigung (2 Wochen vorher senden)
3. E-Mail #2 -- Wert-getriebene Erinnerung (1 Woche vorher senden, Preview-Insight teilen)
4. E-Mail #3 -- Letzte Chance (Tag vorher senden, Dringlichkeit ohne spammig zu sein)
5. Social Posts -- 3 Posts für [Plattformen], über das 2-Wochen-Promo-Fenster verteilt
6. Day-of-Erinnerungs-E-Mail (Morgen des Events)

Jede E-Mail braucht: Betreffzeile, Preview-Text, Body-Copy, CTA-Button-Text.
Hinweis: Sicherstellen, dass alle E-Mails DSGVO-konform sind -- Empfänger müssen eingewilligt haben, Abmelde-Option einschließen.

12. Lead-Magnet-Copy

Schreibe den kompletten Copy zur Bewerbung meines Lead Magnets.

Lead-Magnet-Typ: [E-Book / Checkliste / Vorlage / Rechner / Quiz / kostenloses Tool]
Titel: [Arbeitstitel]
Das spezifische Problem, das er löst: [sei präzise -- "bessere E-Mails schreiben" ist zu vage, "Cold E-Mails schreiben, auf die VPs antworten" ist richtig]
Zielgruppe: [ICP-Zusammenfassung]
Was ihn wirklich wertvoll macht: [warum würde jemand ihn tatsächlich nutzen vs. nach Download ignorieren]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. Landingpage-Überschrift (3 Optionen -- nutzen-getrieben, neugier-getrieben, spezifitäts-getrieben)
2. Unterüberschrift, die das Versprechen erweitert
3. 5 Bulletpoints (was drin ist -- jeder sollte sie mehr wollen lassen)
4. Social-Proof-Zeile (auch wenn Platzhalter: "Über X Marketer haben das heruntergeladen")
5. CTA-Button-Text (3 Optionen -- nicht nur "Jetzt herunterladen")
6. Danke-Seiten-Copy (Lieferung bestätigen, Erwartungen setzen, nächsten Schritt vorschlagen)
7. Liefer-E-Mail (Betreffzeile + Body mit Download-Link + eine zusätzliche Ressource)

Hinweis: Falls E-Mail-Adressen gesammelt werden, sicherstellen, dass Landingpage DSGVO-konforme Einwilligungs-Checkbox und Datenschutzerklärung-Link enthält.

DSGVO-Hinweis bei Lead Magnets: Im DACH-Raum brauchst du eine explizite Einwilligung für E-Mail-Marketing. “Double Opt-in” ist in Deutschland quasi Pflicht. Dein Lead-Magnet-Formular braucht eine Datenschutz-Checkbox und einen Link zur Datenschutzerklärung. Keine Ausnahme.

13. E-Mail-Nurture-Sequenz

Schreibe eine E-Mail-Nurture-Sequenz.

Trigger: [was der Abonnent gerade getan hat -- Lead Magnet heruntergeladen / Trial gestartet / Webinar besucht / Pricing-Seite angesehen]
Was sie erhalten/erlebt haben: [Titel des Lead Magnets, Name des Webinars etc.]
Sequenz-Länge: [3-5 E-Mails über X Tage]
Endziel: [Demo buchen / Trial starten / Kauf tätigen / upgraden]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe für jede E-Mail:
- Betreffzeile (plus eine A/B-Variante)
- Preview-Text
- Body-Copy
- Einzelner CTA

Sequenz-Bogen:
- E-Mail 1 (Tag 1): Sofortigen Wert liefern, der mit dem zusammenhängt, was sie gerade getan haben
- E-Mail 2 (Tag 3): Ihren größten Einwand oder Missverständnis adressieren
- E-Mail 3 (Tag 5): Social Proof teilen -- Case Study, Testimonial oder Datenpunkt
- E-Mail 4 (Tag 8): Deine Lösung natürlich vorstellen (kein harter Verkauf)
- E-Mail 5 (Tag 12): Klarer CTA mit Dringlichkeit oder Anreiz

E-Mails scannbar halten. Keine Textwände. Jede sollte unter 2 Minuten Lesezeit bleiben.
Wichtig: Abmelde-Link in jeder E-Mail einschließen (DSGVO-Anforderung). Einwilligungsumfang respektieren.

Für laufende E-Mail-Arbeit kann der Email Marketing Automation Skill alles von Drip-Kampagnen bis Segmentierungs-Strategie abdecken.

Bottom of Funnel – Conversion

Der Interessent ist heiß. Diese Vorlagen helfen dir, den Deal abzuschließen – mit Copy, der konvertiert, ohne schmierig zu wirken. Gerade im deutschsprachigen Raum gilt: Transparenz und Ehrlichkeit schlagen aggressive Sales-Taktiken. Deutsche Kunden riechen Bullshit auf drei Kilometer Entfernung.

14. Landing-Page-Copy

Schreibe hochkonvertierenden Landing-Page-Copy.

Angebot: [Produkt, Dienstleistung, Free Trial oder konkretes Angebot]
Zielgruppe: [ICP -- volles Profil einfügen falls verfügbar]
Primäres Ziel: [Anmeldungen / Käufe / Demo-Buchungen / Warteliste]
Markenstimme: [Referenz einfügen]
Preispunkt: [falls relevant]
Unique Selling Proposition: [die eine Sache, die dich von Alternativen unterscheidet]

Schreibe diese Abschnitte:
1. Hero: Überschrift (nutzen-getrieben, unter 10 Wörtern) + Unterüberschrift + CTA-Button
2. Problem: Beschreibe den Schmerz, den deine Zielgruppe fühlt (sie nicken lassen)
3. Lösung: Führe dein Produkt als Antwort ein (Brücke von Problem zu Produkt)
4. Features: 3-5 Key Features, jedes mit nutzen-fokussierter Beschreibung (nicht nur was es tut, sondern warum es wichtig ist)
5. Social Proof: Abschnitt für Testimonials/Logos/Stats (Platzhalter-Rahmen schreiben)
6. Einwand-Behandlung: 3-5 FAQ-Items, die echte Kaufzögerungen adressieren
7. Finaler CTA: Stärkere Version des Hero-CTAs mit unterstützender Zeile

Für jede Überschrift/jeden CTA, 2 Alternativen zum Testen geben.

Unser Landing Page Copywriter und Conversion Copywriting Pro Skills gehen noch tiefer in die Conversion-Optimierung, wenn Landing Pages ein großer Teil deines Workflows sind.

15. Sales-E-Mail (Kaltakquise)

Schreibe eine Cold-Outreach-E-Mail an einen potenziellen Kunden.

Ziel: [deren Rolle/Titel, z.B. "VP of Marketing bei mittelständischen B2B-SaaS-Unternehmen im DACH-Raum"]
Mein Produkt: [was ich verkaufe und das zentrale Wertversprechen]
Deren wahrscheinlicher Schmerzpunkt: [das spezifische Problem, das ich für Leute in ihrer Rolle löse]
Beweis: [eine Statistik, Case-Study-Ergebnis oder Glaubwürdigkeitssignal -- z.B. "half Unternehmen X, Pipeline um das 3-fache zu steigern"]
Die Bitte: [antworten / 15-Min-Call buchen / kostenlose Demo testen]
Maximale Länge: [unter 100 Wörtern -- ernsthaft, kürzer ist besser bei Cold E-Mail]

Schreibe 3 Varianten:
- Version A: Mit ihrem Schmerzpunkt beginnen
- Version B: Mit relevantem Ergebnis/Beweis beginnen
- Version C: Mit einer Frage beginnen

Jede Version sollte:
- Eine Betreffzeile haben, die geöffnet wird (kein Clickbait, keine "Kurze Frage")
- Das "Ich hoffe, es geht Ihnen gut"-Vorgeplänkel überspringen
- Im ersten Satz auf den Punkt kommen
- Den CTA zu einer niedrigschwelligen Bitte machen
- Wie ein Mensch klingen, nicht wie ein Sales-Automation-Tool

Schreibe auch eine Follow-Up-E-Mail für Nicht-Antworter (3 Tage später senden, unter 50 Wörtern).

Wichtig bei Kaltakquise im DACH-Raum: Seit dem UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) ist unaufgeforderte Werbe-E-Mail an Privatpersonen in Deutschland grundsätzlich verboten. Bei B2B gibt es etwas mehr Spielraum, wenn ein berechtigtes Interesse besteht – aber informiere dich über die rechtlichen Rahmenbedingungen, bevor du Cold-E-Mail-Kampagnen fährst.

16. Anzeigen-Texter (Multi-Plattform)

Schreibe Anzeigen-Copy für eine Paid-Kampagne.

Produkt/Dienstleistung: [was du bewirbst]
Kampagnenziel: [Awareness / Traffic / Leadgenerierung / Conversions / Retargeting]
Zielgruppe: [ICP-Zusammenfassung + plattform-spezifische Targeting-Hinweise]
Plattformen: [Google Search / Google Display / Facebook/Instagram / LinkedIn / TikTok]
Budget-Kontext: [hohes Budget mit Effizienz-Bedarf / Testphase / Skalierung eines Gewinners]
Landingpage-URL: [wohin die Anzeige führt]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe für JEDE Plattform:
- 3 Überschriften-Varianten (Zeichenlimits respektieren)
- 3 Beschreibungs-/Body-Copy-Varianten
- 2 CTA-Varianten
- Zeichenanzahl für jede Zeile

Plattform-spezifische Hinweise:
- Google Search: Überschriften max 30 Zeichen, Beschreibungen max 90 Zeichen
- Facebook/Instagram: Primary Text, Headline, Description
- LinkedIn: Intro Text (unter 150 Zeichen für vollständige Anzeige), Headline, Description
- TikTok: Hook-Text für Overlay

Markiere jeden Copy, der möglicherweise von Plattform-Anzeigenrichtlinien abgelehnt wird.

Deutschland ist der größte digitale Werbemarkt in Europa. LinkedIn Ads sind im DACH-Raum für B2B besonders effektiv, während TikTok zunehmend auch ältere Zielgruppen erreicht. Beachte: Deutsche Nutzer reagieren tendenziell skeptischer auf aggressive Werbung. Faktenbasierter Copy funktioniert hier besser als marktschreierische Versprechen.

17. Pricing-Page-Copy

Schreibe Pricing-Page-Copy, der Besucher zu Käufern konvertiert.

Produkt-Tarife:
- [Tarif 1 Name]: [Preis EUR]/Monat -- [für wen in einem Satz]
- [Tarif 2 Name]: [Preis EUR]/Monat -- [für wen]
- [Tarif 3 Name]: [Preis EUR]/Monat -- [für wen]
(nach Bedarf Tarife hinzufügen oder entfernen)

Feature-Aufschlüsselung: [auflisten, welche Features in welchem Tarif]
Beliebtester Tarif: [welcher und warum]
Free Trial verfügbar: [ja/nein, wie lange]
Jahres-Rabatt: [Prozent]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. Seiten-Überschrift (wert-fokussiert, nicht nur "Preise")
2. Unterüberschrift, die den Nummer-1-Pricing-Einwand adressiert
3. Tarif-Namen und Ein-Satz-Beschreibungen
4. Feature-Vergleich (für einfaches Scannen formatiert)
5. "Am beliebtesten"-Badge-Copy + Social-Proof-Zeile
6. FAQ-Abschnitt (5 Fragen):
   - Widerrufsrecht / Rückgabepolitik
   - Kann ich den Tarif wechseln?
   - Was passiert, wenn ich Limits erreiche?
   - Jährlich vs monatlich
   - Enterprise / individuelle Preise
7. Finaler CTA-Abschnitt unterhalb FAQ

Ton: transparent und selbstbewusst. Keine versteckten Fallstricke.
Hinweis: Deutsches Recht erfordert klare Preisangaben (Preisangabenverordnung) -- alle Preise müssen bei B2C inkl. MwSt. sein.

18. Testimonial-Anfrage-E-Mail

Schreibe eine E-Mail, in der ich einen Kunden um ein Testimonial bitte.

Kundenname: [Vorname]
Unternehmen: [deren Firma]
Was sie gekauft haben: [Produkt/Dienstleistung]
Wie lange sie bereits Kunde sind: [Zeitraum]
Ergebnisse, von denen ich weiß: [konkrete Erfolge -- "sie haben uns erzählt, dass sie 10 Stunden pro Woche sparen" oder "haben für ein zweites Jahr verlängert"]
Worum ich bitte: [schriftliches Testimonial / Video-Testimonial / Case-Study-Teilnahme / Bewertung auf G2/Capterra/Trustpilot/Google]
Markenstimme: [locker und wertschätzend, nicht corporate]

Schreibe eine E-Mail, die:
- Mit echter Wertschätzung öffnet (spezifisch, nicht "danke, dass du Kunde bist")
- Deren Erfolg referenziert (zeigt, dass du wirklich aufpasst)
- Die Bitte klar und mit geringem Aufwand macht
- Spezifische Prompts liefert, die sie beantworten können (lass sie nicht herausfinden, was zu sagen ist):
  * Welches Problem wolltest du lösen?
  * Was hat dich zu uns gebracht?
  * Welche Ergebnisse hast du gesehen?
  * Was würdest du jemandem sagen, der uns in Betracht zieht?
- Ihnen einen einfachen Ausweg gibt (keine Schuldgefühle bei Ablehnung)
- Anbietet, etwas zur Freigabe zu entwerfen, falls sie wenig Zeit haben

Unter 200 Wörtern halten. Niemand will einen Roman lesen, bevor er dir einen Gefallen tut.

Retention & Wachstum

Du hast den Kunden gewonnen. Diese Vorlagen helfen dir, ihn zu halten, mehr rauszuholen und ihn zum Empfehler zu machen. Im DACH-Raum ist Kundenbindung noch wichtiger als Neukundengewinnung – deutsche Kunden, die einmal zufrieden sind, bleiben tendenziell länger. Aber sie verzeihen auch weniger.

19. Kunden-Onboarding-E-Mail-Sequenz

Schreibe eine Onboarding-E-Mail-Sequenz für neue Kunden.

Produkt: [Produkt-/Servicename]
Was der Kunde gerade gekauft/angemeldet hat: [konkreter Plan oder Produkt]
Deren primäres Ziel: [was sie mit deinem Produkt erreichen wollen]
Time to Value: [wie lange es typischerweise dauert, bis Kunden Ergebnisse sehen]
Key Activation Actions: [die 3-5 Dinge, die erfolgreiche Kunden in ihrer ersten Woche tun]
Markenstimme: [Referenz einfügen]
Support-Ressourcen: [Hilfe-Docs URL, Community-Link, Support-E-Mail]

Schreibe eine [3-5] E-Mail-Sequenz über [Zeitraum, z.B. 14 Tage]:

E-Mail 1 (Tag 0 -- Willkommen): Willkommen + die einzelne wichtigste erste Aktion
E-Mail 2 (Tag 2): Quick Win -- zeige ihnen ein Feature, das sofortigen Wert liefert
E-Mail 3 (Tag 5): Tieferes Engagement -- das Feature, das Power-User bindet
E-Mail 4 (Tag 9): Social Proof -- wie andere Kunden das Produkt erfolgreich nutzen
E-Mail 5 (Tag 14): Check-in -- fragen, wie es läuft + ungenutztes Feature aufzeigen

Jede E-Mail: Betreffzeile, Preview-Text, Body, einzelner CTA.
Ton: hilfreich und proaktiv, nicht verkäuferisch. Sie haben bereits gekauft -- jetzt das Versprechen einlösen.

20. Re-Engagement-Kampagne

Schreibe eine Re-Engagement-Kampagne für inaktive Nutzer.

Segment: [Nutzer, die X seit Y Tagen/Wochen nicht getan haben, z.B. "seit 30 Tagen nicht eingeloggt"]
Wofür sie sich ursprünglich angemeldet haben: [der Wert, den sie suchten]
Was ihre Inaktivität verursacht haben könnte: [häufige Gründe -- zu beschäftigt, festgesteckt, Wert nicht schnell genug gesehen, Alternative gefunden]
Anreiz (falls vorhanden): [Rabatt, verlängerter Trial, kostenloses Upgrade, exklusiver Content]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. E-Mail #1 -- Sanfter Stupser: Lücke anerkennen ohne Schuldgefühle zu machen. An Wert erinnern. Eine einfache Aktion zum Zurückkommen.
2. E-Mail #2 (5 Tage später) -- Wert-Erinnerung: Etwas Neues teilen, das sie verpasst haben (Feature-Update, Content, Erfolgsgeschichte). Kein Druck.
3. E-Mail #3 (10 Tage später) -- Direkte Frage: Fragen, ob sie noch von dir hören wollen. Einfaches Abbestellen einschließen. Falls Anreiz angeboten, hier einsetzen.

Schreibe auch: Eine "Wir vermissen dich"-Push-Benachrichtigung (unter 50 Zeichen) und eine Retargeting-Anzeigen-Überschrift + Copy.

Ton: menschlich und respektvoll. "Wir vermissen dein Geld"-Vibes killen jede Re-Engagement-Kampagne. "Wir haben was Cooles gebaut, das du vielleicht verpasst hast" funktioniert.

21. Upsell-/Cross-Sell-E-Mail

Schreibe eine Upsell-E-Mail an einen bestehenden Kunden.

Aktuelles Produkt, das sie haben: [Tarif-Name oder Produkt]
Empfohlenes Upgrade: [Upsell-Produkt oder höherer Tarif]
Warum jetzt: [was den Anlass gibt -- sie stoßen an Limits, sind seit X Monaten aktiv, ein Feature das sie lieben würden wurde gelauncht, saisonale Relevanz]
Spezifischer Nutzen des Upgrades: [was sie bekommen, das sie jetzt nicht haben -- sei konkret]
Preisdifferenz: [aktueller Preis vs Upgrade-Preis oder zusätzliche Kosten]
Social Proof: [X% der Kunden in ihrem Tarif upgraden irgendwann / "Unternehmen Y hat upgradet und Z Ergebnisse gesehen"]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. Betreffzeile (3 Optionen -- eine wert-getrieben, eine neugier-getrieben, eine persönlich)
2. E-Mail-Body, der:
   - Mit etwas Spezifischem über ihre Nutzung öffnet (Personalisierungs-Signal)
   - Die Limitation benennt, an die sie wahrscheinlich stoßen
   - Das Upgrade als natürlichen nächsten Schritt einführt (kein harter Verkauf)
   - 2-3 konkrete Vorteile mit Spezifität auflistet
   - Social Proof einschließt
   - Mit niedrigschwelligem CTA endet (Tarif-Details ansehen, nicht "jetzt kaufen")
3. Follow-Up-E-Mail (3 Tage später, kürzer, anderer Winkel)

22. Kunden-Feedback-Umfrage

Erstelle eine Kunden-Feedback-Umfrage und den gesamten unterstützenden Copy.

Umfrageziel: [NPS-Score / CSAT-Messung / Produktfeedback / Kündigungsgrund-Identifikation / Feature-Priorisierung]
Zielgruppe: [alle Kunden / spezifisches Segment, z.B. "Kunden im Pro-Tarif seit 3+ Monaten"]
Timing: [nach Kauf / quartalsweise / nach Support-Interaktion / bei Kündigung]
Maximale Fragen: [5-8 -- deren Zeit respektieren]
Anreiz: [falls vorhanden -- Verlosung, Account-Guthaben]
Markenstimme: [Referenz einfügen]

Schreibe:
1. E-Mail-Einladung -- Betreffzeile + Body (unter 150 Wörtern halten, klarmachen, dass es unter 3 Minuten dauert)
2. Umfragefragen (Mix aus Rating-Skalen, Multiple Choice und 1-2 offenen Fragen)
3. Danke-Nachricht nach Abschluss (deren Zeit anerkennen, erwähnen, was mit Feedback gemacht wird)
4. Falls zutreffend: Follow-Up-E-Mail für Nicht-Antwortende (1 Woche später, kürzer, etwas anderer Winkel)

Fragen-Design-Prinzipien:
- Keine führenden Fragen ("Wie sehr lieben Sie unser Produkt?")
- Eine Frage pro Frage (keine Doppelfragen)
- Rating-Skalen sollten konsistent sein (alle 1-5 oder alle 1-10)
- Die wichtigste Frage zuerst stellen
- Offene Fragen sollten spezifisch sein ("Was ist die eine Sache, die du ändern würdest?" nicht "Hast du Feedback?")

Analyse & Strategie

KI ist erstaunlich gut darin, Kampagnendaten zu analysieren und Muster zu finden. Daten rein, umsetzbare Erkenntnisse raus. Gerade wenn du ein kleines Marketing-Team hast – wie es im Mittelstand oft der Fall ist – kann KI hier als dein persönlicher Analyst fungieren.

23. Kampagnen-Performance-Analysator

Analysiere meine Kampagnen-Performance und sag mir, was als Nächstes zu tun ist.

Kampagne: [Name und Typ -- z.B. "Q1 LinkedIn Lead Gen Kampagne DACH"]
Laufzeit: [Start- und Enddatum]
Ziel: [was du erreichen wolltest, mit Zielzahlen]

Metriken (deine Daten einfügen):
- Impressions: [Zahl]
- Clicks: [Zahl]
- CTR: [Prozent]
- Conversions: [Zahl]
- Conversion Rate: [Prozent]
- Cost per Click: [Betrag EUR]
- Cost per Conversion: [Betrag EUR]
- Gesamtausgaben: [Betrag EUR]
- Zugeordneter Umsatz: [Betrag EUR, falls verfügbar]
- ROAS: [falls zutreffend]

Zusätzlicher Kontext:
- Was getestet wurde: [Variationen, Zielgruppen, Creatives]
- Was erwartet wurde: [Annahmen zu Beginn]
- Irgendwas Ungewöhnliches während der Kampagne: [Branchen-Events wie DMEXCO, Wettbewerberaktivität, Saisonalität]

Analysiere:
1. Gesamt-Performance vs. Ziel -- haben wir es erreicht? Um wie viel?
2. Was funktioniert hat -- top-performende Segmente, Creatives, Zielgruppen
3. Was underperformt hat -- und Hypothesen warum
4. Kosten-Effizienz -- wo wir zu viel ausgeben, wo wir Schnäppchen machen
5. Spezifische A/B-Test-Ergebnisse und was sie uns sagen
6. Drei Maßnahmen für die nächste Kampagne (priorisiert nach wahrscheinlichem Impact)
7. Empfohlene Budget-Umverteilung basierend auf Performance-Daten

24. Wettbewerber-Content-Audit

Hilf mir, die Content-Strategie eines Wettbewerbers zu auditieren.

Wettbewerber: [Name und URL]
Deren Kanäle: [auflisten -- Blog, LinkedIn, YouTube, Newsletter, Podcast etc.]
Dein Produkt/deine Marke zum Kontext: [was du verkaufst, damit die Analyse relevant ist]
Deine Kanäle: [wo du aktiv bist]

Ich werde Daten liefern (oder du analysierst deren öffentliche Präsenz). Untersuche:

1. Content-Themen -- Über welche Themen veröffentlichen sie am meisten? Wofür sind sie bekannt?
2. Content-Formate -- Blog-Posts, Videos, Podcasts, Infografiken, Tools? Welcher Mix?
3. Veröffentlichungsfrequenz -- Wie oft pro Kanal?
4. Engagement-Muster -- Was bekommt die meisten Kommentare, Shares, Reactions? Was floppt?
5. SEO-Strategie -- Welche Keywords targetieren sie offensichtlich? Featured Snippets, die sie besitzen?
6. Messaging -- Wie positionieren sie sich? Welche Claims machen sie?
7. Lücken -- Was decken sie NICHT ab, das ihre Zielgruppe möchte?
8. Ton-Vergleich -- Wie vergleicht sich deren Markenstimme mit unserer?

Liefere:
- Zusammenfassung ihrer Strategie in 3 Sätzen
- Ihre Top 3 Stärken (sei ehrlich)
- Ihre Top 3 Schwächen oder Lücken
- 5 spezifische Content-Chancen für uns basierend auf ihren Lücken
- Taktiken, die es wert sind zu borgen (mit unserem eigenen Spin)

25. Quartals-Marketing-Plan

Erstelle einen quartalsweisen Marketing-Plan basierend auf dem, was ich gelernt habe.

Quartal: [z.B. Q2 2026]
Unternehmensziele dieses Quartal: [z.B. 500 MQLs erreichen, V2 launchen, DACH-Markt ausbauen]
Gesamtes Marketing-Budget: [Betrag in EUR]
Teamgröße: [wer verfügbar ist -- z.B. 1 Content Marketer, 1 Designer, Freelance-Texter]

Performance-Daten vom letzten Quartal:
- Was funktioniert hat: [Top 3 Kanäle/Kampagnen und warum]
- Was nicht funktioniert hat: [schlechteste Performer und deine Theorie warum]
- Key Metriken: [generierte MQLs, CAC, Pipeline-Wert, was du eben trackst]

Aktive Kanäle: [alle auflisten mit aktueller Performance]
Markenstimme: [Referenz einfügen]
ICP: [Referenz einfügen]

Erstelle einen Plan, der enthält:
1. Kanal-für-Kanal-Strategie mit spezifischen Taktiken (nicht vage "Social-Media-Präsenz erhöhen")
2. Budget-Zuteilung pro Kanal (mit Begründung basierend auf Daten vom letzten Quartal)
3. Content-Themen pro Monat (gebunden an Unternehmensziele und saisonale Relevanz)
4. Kampagnen-Kalender -- große Initiativen auf Zeitachse gemappt
5. Experimente zum Laufen bringen (mindestens 2 neue Dinge zum Testen)
6. KPIs pro Kanal (spezifische Zahlen, nicht "Engagement verbessern")
7. Ressourcen-Zuteilung -- wer macht was, wo outsourcen
8. Risikofaktoren und Notfallpläne

Sei realistisch über das, was ein [Teamgröße]-Team ausführen kann. Ich mache lieber 5 Dinge gut als 15 Dinge schlecht.

So nutzt du diese Vorlagen

Schritt 1: Fang mit Vorlagen 1-3 an. Definiere deine Markenstimme, bau dein ICP und erstell deine Content-Strategie. Diese drei Ergebnisse werden das Fundament, das du in jeden anderen Prompt reinpastest. Überspring sie und du kriegst weiterhin generischen Output. Mach sie einmal und alles andere wird massiv besser.

Schritt 2: Finde deine Funnel-Stufe. Wisse, was du brauchst – Awareness, Consideration, Conversion, Retention? Scroll zum passenden Abschnitt und schnapp dir die richtige Vorlage.

Schritt 3: Jede Klammer ausfüllen. Die Klammern sind nicht optional. Jedes [Platzhalter-Detail], das du mit echten Infos füllst, macht den Output deutlich besser. “Unser Produkt” gibt dir generischen Text. “[Produktname], ein Projektmanagement-Tool für Remote-Designteams mit Figma-Integration im DACH-Raum” gibt dir Text, der klingt, als hättest du ihn selbst geschrieben.

Schritt 4: Iterieren. Der erste Output ist ein Entwurf, kein fertiges Produkt. Sag der KI “mach den Hook stärker”, “das klingt zu corporate” oder “kürze das um 40% und mach es knackiger”. Die besten Marketer behandeln KI wie einen Schreibpartner, nicht wie einen Automaten.

Schritt 5: Mit jedem KI-Tool nutzen. Diese Vorlagen funktionieren mit ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot oder jedem anderen KI-Assistenten. Es sind strukturierte Prompts, keine plattformspezifischen Features. Genau darum geht es – du bist nicht an ein 50-Euro-Monatstool gebunden. Und im Gegensatz zu Jasper oder Copy.ai entscheidest du, welche KI deine Daten sieht – ein nicht unerheblicher Punkt, wenn DSGVO-Konformität in deinem Unternehmen ernst genommen wird.

Mehr über bessere KI-Ergebnisse generell findest du in unserem Guide zu kostenlosen KI-Prompt-Vorlagen.

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Diese 25 Vorlagen decken den Marketing-Workflow vom Markenfundament bis zur Kampagnenanalyse ab. Aber Marketing hat viele Facetten, und du brauchst vielleicht was Spezialisierteres.

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Marketer haben KI schneller adoptiert als fast jeder andere Berufsstand. Jetzt wird es Zeit, auch richtig gut darin zu werden. Diese Vorlagen sind die Abkürzung – und sie kosten dich keinen Cent.