Willkommen: Warum DSGVO und KI zusammengehoeren
Verstehe, warum Datenschutz beim KI-Einsatz kein Nice-to-have ist — und was dich in diesem Kurs erwartet.
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ChatGPT, Copilot, Gemini — KI-Tools sind ueberall. Und genauso ueberall ist das Unbehagen: Darf ich das ueberhaupt? Was passiert mit den Daten? Wer haftet, wenn es schiefgeht?
Die kurze Antwort: Ja, du darfst KI einsetzen. Aber nicht einfach so. Die DSGVO stellt Anforderungen, die du kennen musst — und seit 2024 gibt es mit dem EU AI Act ein zweites Regelwerk, das dazukommt.
Was du in diesem Kurs lernst
In 8 Lektionen baust du dir eine KI-Compliance-Strategie auf, die haelt:
- DSGVO-Grundlagen fuer den KI-Einsatz — Rechtsgrundlagen, Betroffenenrechte, Datenminimierung
- Datenschutz-Folgenabschaetzung (DSFA) fuer KI-Projekte erstellen
- KI-Tools evaluieren — was ist datenschutzkonform, was nicht?
- Vertraege und Dokumentation — AVV, Verarbeitungsverzeichnis, technische Massnahmen
- Mitarbeiter schulen und den Betriebsrat einbinden
- EU AI Act verstehen und Pflichten umsetzen
Wie dieser Kurs funktioniert
Jede Lektion dauert 10-14 Minuten. Keine juristische Fachsprache, sondern klare Erklaerungen mit konkreten Beispielen. Am Ende jeder Lektion gibt es ein Quiz und Checklisten, die du direkt umsetzen kannst.
Du brauchst keine juristische Ausbildung. Du solltest aber wissen, was KI-Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot grundsaetzlich sind — den Rest erklaert der Kurs.
Warum das jetzt wichtig ist
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
| Fakt | Bedeutung |
|---|---|
| 36% der deutschen Unternehmen nutzen KI, weitere 47% planen den Einsatz (Bitkom 2025) | Die Frage ist nicht ob, sondern wie |
| DSGVO-Bussgelder bis 20 Mio. EUR (oder 4% Jahresumsatz) — Vodafone zahlte 2025 allein 45 Mio. EUR | Das Risiko ist real |
| EU AI Act: Erste Pflichten seit Feb. 2025 | Die Uhr tickt bereits |
| 53% der Unternehmen nennen rechtliche Unsicherheit als groesstes KI-Hemmnis (Bitkom 2025) | Wer jetzt handelt, hat einen Vorsprung |
Was KI mit Datenschutz zu tun hat
Jedes Mal, wenn du einen Text in ein KI-Tool eingibst, passieren mehrere Dinge:
KI verarbeitet Daten:
- Die Eingabe wird an den Anbieter-Server gesendet (oft in den USA)
- Das Modell verarbeitet die Daten, um eine Antwort zu generieren
- Je nach Anbieter werden die Daten gespeichert, fuer Training genutzt oder geloescht
DSGVO greift, wenn:
- Du personenbezogene Daten eingibst (Namen, E-Mails, Kundendaten)
- Du Daten ueber identifizierbare Personen verarbeiten laesst
- Die Daten in ein Drittland (z.B. USA) uebermittelt werden
DSGVO greift NICHT, wenn:
- Du ausschliesslich anonymisierte oder fiktive Daten verwendest
- Kein Bezug zu einer identifizierbaren Person herstellbar ist
✅ Quick Check: Hast du in den letzten 7 Tagen personenbezogene Daten in ein KI-Tool eingegeben? Einen Kundennamen, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer? Wenn ja — dann ist dieser Kurs fuer dich.
Key Takeaways
- KI-Tools verarbeiten Daten — und sobald personenbezogene Daten im Spiel sind, greift die DSGVO
- DSGVO-Bussgelder gehen bis 20 Mio. EUR oder 4% Jahresumsatz — auch bei „unbeabsichtigten" Verstoessen
- Der EU AI Act bringt zusaetzliche Pflichten: Verbotene Praktiken seit Feb. 2025, Hochrisiko-Regeln ab Aug. 2026
- Datenschutz ist kein Innovationsbremser, sondern Qualitaetsmerkmal — Kunden und Partner erwarten es
- Dieser Kurs gibt dir den kompletten Leitfaden: Von der Rechtsgrundlage bis zur Mitarbeiterschulung
Up Next
In der naechsten Lektion lernst du die DSGVO-Grundlagen, die fuer den KI-Einsatz relevant sind: Rechtsgrundlagen, Datenminimierung, Betroffenenrechte und die Frage, wann du ueberhaupt personenbezogene Daten in KI-Tools eingeben darfst.
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