Posts schreiben, die den Scroll stoppen
Hooks, Captions und CTAs schreiben, die Aufmerksamkeit fangen und Engagement erzeugen — mit KI-gestuetzten Formeln.
Die ersten 2 Sekunden entscheiden
🔄 Recall: In Lektion 2 hast du deine Plattform gewaehlt und ein Zielgruppen-Profil erstellt. Jetzt lernst du, Content zu schreiben, der diese Zielgruppe tatsaechlich erreicht.
Dein Daumen scrollt pro Tag durch hunderte Posts. Was dich stoppen laesst, ist keine Magie — es sind Muster. Und diese Muster kann man lernen.
Die 7 Hook-Formeln
1. Die Wissenslücke
„Die meisten Selbststaendigen machen diesen Fehler bei LinkedIn — und wundern sich ueber null Reichweite."
2. Die Kontroverse
„Unpopular Opinion: Hashtags auf Instagram bringen 2026 fast nichts mehr."
3. Die Zahl
„3 Dinge, die ich gerne vor meinem ersten Post gewusst haette."
4. Die persoenliche Geschichte
„Letzten Monat hab ich einen Post geloescht, der 50.000 Views hatte. Hier ist warum."
5. Die direkte Frage
„Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringst du pro Woche mit Social Media — und wie viel davon bringt was?"
6. Das Ergebnis zuerst
„Von 200 auf 5.000 Follower in 3 Monaten. Kein Budget, keine Tricks. So hab ich’s gemacht."
7. Die Ueberraschung
„Der Post, der mir die meisten Kunden gebracht hat, war ein Fehler."
Caption-Struktur: Das AIDA-Framework
A — Attention: Hook (erste 1-2 Zeilen) I — Interest: Das Problem vertiefen D — Desire: Die Loesung zeigen A — Action: Ein klarer CTA
KI-Prompt: Caption schreiben
Schreibe eine Social-Media-Caption im AIDA-Format.
Plattform: [Instagram/LinkedIn/TikTok/etc.]
Thema: [Worueber der Post handelt]
Zielgruppe: [Fuer wen?]
Ziel: [Engagement/Traffic/Verkaeufe/Bekanntheit]
Tonalitaet: [Locker/professionell/inspirierend/provokant]
Erstelle:
1. 3 verschiedene Hook-Varianten (erste 2 Zeilen)
2. Caption in AIDA-Struktur (150-300 Woerter fuer Instagram/LinkedIn)
3. 1 klarer CTA am Ende
4. 5-10 relevante Hashtags (falls Instagram)
Der CTA: Eine Aktion, nicht fuenf
| Ziel | CTA-Beispiel |
|---|---|
| Engagement | „Welche Erfahrung hast du gemacht? Schreib’s in die Kommentare." |
| Speichern | „Speicher dir diesen Post fuer spaeter — du wirst ihn brauchen." |
| Teilen | „Kennst du jemanden, der das hoeren muss? Leite weiter." |
| Traffic | „Link in Bio — da erklaer ich’s ausfuehrlich." |
| Folgen | „Fuer mehr Content wie diesen: Folgen und Glocke an." |
✅ Quick Check: Nimm einen deiner letzten Posts (oder den eines Wettbewerbers). Welcher Hook-Typ wurde verwendet? Haette eine andere Formel besser funktioniert?
Deutsche Social-Media-Sprache
Im DACH-Raum gelten eigene Regeln:
- LinkedIn: Zwischen „du" und „Sie" bewusst waehlen. Trend geht klar Richtung „du", aber in konservativen Branchen (Finanzen, Recht, Pharma) kann „Sie" besser funktionieren
- Emojis: Sparsamer als im US-Markt. 2-3 pro Post ist normal, 10+ wirkt unserioes
- Anglizismen: „Content", „Hook", „CTA" sind akzeptiert. Aber „amazing", „crushing it", „game-changer" in jedem Post nervt deutsche Zielgruppen
- Tonalitaet: Deutsche Follower schaetzen Substanz ueber Hype. Konkretes Wissen schlaegt leere Motivation
Key Takeaways
- Die ersten 1-2 Zeilen entscheiden, ob jemand weiterliest — investiere 50% deiner Zeit in den Hook
- 7 Hook-Formeln: Wissensluecke, Kontroverse, Zahl, Geschichte, Frage, Ergebnis, Ueberraschung
- AIDA-Framework (Attention/Interest/Desire/Action) gibt jeder Caption Struktur
- Ein Post, ein CTA — mehrere CTAs fuehren zu keiner Aktion
- Deutsche Zielgruppen schaetzen Substanz ueber Hype und reagieren auf uebertriebene Anglizismen und Emoji-Flut allergisch
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