KI für die Ahnenforschung
Kurrentschrift lesen, Forschung planen und Ahnen-Geschichten schreiben — mit KI in unter einer Stunde. 8 Lektionen zu den 2026er-Tools und der Prüf-alles-Regel.
Du hast den Eintrag gefunden. Einen Taufeintrag, eine Sterbeurkunde, einen Brief nach Hause — und er steht in einer Handschrift, die kaum jemand heute noch lesen kann. Kurrent, Sütterlin, eng in den Rand gequetscht, verblasst. Generationen von Familienforschern war das die Wand. 2026 ist sie es nicht mehr.
Dieser Kurs bringt dir den Workflow bei, den ernsthafte Familienforscher dieses Jahr wirklich nutzen: Du richtest ein 2026er-KI-Tool auf einen unlesbaren Eintrag und bekommst in Sekunden sauberen Text zurück. Dann machst du aus diesem Text einen priorisierten Plan, was du als Nächstes suchst — und am Ende eine warme, korrekte Geschichte über den Menschen hinter dem Namen. Du arbeitest mit kostenlosen Tools — einem ChatGPT- oder Gemini-Konto und einer kostenlosen MyHeritage-Scribe-AI-Testnutzung — und kommst so durch alles, ohne etwas zu bezahlen.
Tempo ist aber der einfache Teil — und zugleich die Falle. Dieselbe KI, die 200 Jahre alte Kurrentschrift liest, erfindet bei einem verwischten Wort einen selbstsicheren, plausiblen, komplett falschen Namen — und liefert dir leise eine erfundene Quelle dazu. Deshalb steht über allem eine Regel: KI liefert den ersten Entwurf; du prüfst jeden Fakt am Original-Digitalisat. Sitzt diese Gewohnheit, wird KI zum geduldigsten Forschungspartner, den du je hattest. Überspringst du sie, jagst du ein Jahr lang dem falschen Vorfahren hinterher. Am Ende hast du eine deiner eigenen toten Spuren komplett durchlaufen — transkribiert, geprüft, geplant und aufgeschrieben.
Das lernst du
- Verstehen, wie KI-Transkription und Sprachmodelle alte Handschriften wie Kurrent und Sütterlin lesen — und wo sie scheitern
- Mit einem 2026er-KI-Tool einen verblassten handschriftlichen Eintrag transkribieren
- Eine KI-Transkription Zeile für Zeile am Original-Digitalisat prüfen
- Einen priorisierten Forschungsplan entwerfen, um eine tote Spur zu knacken
- Mit KI aus einem Stapel Urkunden ein sauberes, belegtes Profil bauen
- KI-Ausgaben auf erfundene Namen, frei erfundene Quellen und DSGVO-Risiken prüfen
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Für wen ist das?
- Hobby-Ahnenforscher, die an einem Eintrag hängen, den sie schlicht nicht lesen können
- Familienforscher, die das Tempo der KI wollen, ohne ihren Stammbaum zu verfälschen
- Professionelle und freiberufliche Genealogen, die KI verantwortungsvoll in ihren Workflow holen
- Alle mit einer Kiste alter Familienbriefe oder Urkunden, die sie nie lesen konnten
- Komplette Anfänger, die noch nie einen Prompt in ein KI-Tool eingegeben haben
Häufig gestellte Fragen
Muss ich für Software bezahlen?
Nein. Du kommst durch den ganzen Kurs mit einem kostenlosen ChatGPT- oder Gemini-Konto und einer kostenlosen MyHeritage-Scribe-AI-Testnutzung. Bezahl-Tools werden erwähnt, sind aber nie Pflicht.
Brauche ich KI-Erfahrung?
Keine. Wir gehen davon aus, dass du noch nie ein Bild hochgeladen oder einen Prompt in ein KI-Tool eingegeben hast. Lektion 2 führt dich Klick für Klick durch deine erste Transkription.
Ersetzt KI nicht einfach die echte Ahnenforschung?
Nein — und genau darum dreht sich der Kurs. KI gibt dir einen schnellen ersten Entwurf; du prüfst jeden Fakt am Original-Digitalisat. Diese Prüf-alles-Gewohnheit ist die Regel, die der ganze Kurs lehrt.
Ist es sicher, KI mit Familiendaten zu nutzen?
Lektion 7 behandelt genau das: niemals rohe DNA hochladen, niemals private Daten lebender Verwandter einfügen, wie du den Chatverlauf abschaltest und wann sensible Dateien lokal bleiben — alles im Rahmen der DSGVO.
Bekomme ich ein Zertifikat?
Ja. Schließe alle 8 Lektionen ab und bestehe die Tests für ein überprüfbares Zertifikat, das du teilen kannst.