KI für Coaches: Sitzungsnotizen & Nachbereitung
Aus 40 Minuten Admin nach der Sitzung werden 5. Einwilligungsbasierter KI-Workflow für Coaches: Recap, Aufgaben & Follow-up-Mail aus einem Prompt.
Die Sitzung ist der Teil, den du liebst. Die 40 Minuten danach — das Recap, die Aufgabenliste, die Follow-up-Mail, die nach dir klingen muss, die Notiz, was du nächstes Mal fragen willst — sind der Teil, der deine Abende frisst. Rechne das mal vier oder fünf Klienten am Tag, und deine Nachbereitung wird still und leise zum Zweitjob, den deine Klienten nie sehen.
Dieser Kurs bringt dir die 2026er-Version dieses Jobs bei: Die Sitzung endet, ein Transkript existiert, ein Prompt macht daraus ein Recap, eine Aufgabenliste, deine Vorbereitungsnotizen und eine Follow-up-Mail — und du prüfst fünf Minuten, statt vierzig Minuten zu tippen. Er läuft auf Gratis-Tools und ist einwilligungsbasiert aufgebaut, weil das Vertrauen deiner Klienten das eigentliche Produkt deines Business ist. Du übst den ganzen Workflow an einem fiktiven Klienten — so riskierst du beim Lernen nie echte Daten.
Was das von einer „beste KI-Tools für Coaches"-Liste unterscheidet: Solche Listen vergleichen Plattformen. Hier lernst du ein Können — und die Vertraulichkeit kommt zuerst, weil hierzulande § 201 StGB aus einem echten Klientennamen im Chatbot schnell mehr als einen Fauxpas macht. Am Ende hast du ein persönliches Coach-Prompt-Paket, ein Einwilligungs-Skript, das du diese Woche nutzen kannst, und das Urteilsvermögen, den einen Fehler zu fangen, den KI-Zusammenfassungen immer machen: die Zusage, die dein Klient nie gegeben hat.
Das lernst du
- Ein einwilligungsbasiertes Protokoll anwenden — gesprochenes Skript und schriftliche KI-Klausel — das § 201 StGB, DSGVO und ICF-Standard 2.5 erfüllt
- Einen Gratis-Aufnahme-Stack nutzen, passend zu deiner Coaching-Plattform und Sitzungslänge
- Transkripte so anonymisieren, dass Klientendaten aus dem KI-Training draußen bleiben
- Recap, vereinbarte Aufgaben, Vorbereitungsnotizen und Follow-up-Mail aus einem Master-Prompt erstellen
- KI-Ausgaben auf erfundene Zusagen und gestrichene Vorbehalte prüfen, bevor sie den Klienten erreichen
- Ein wiederverwendbares Coach-Prompt-Paket gestalten, abgestimmt auf deine Coaching-Art
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Voraussetzungen
- Ein kostenloser KI-Chatbot-Account — ChatGPT, Claude oder Gemini (einer reicht)
- Coaching-Sitzungen über Zoom, Google Meet, Microsoft Teams oder in Präsenz
- Keine Vorerfahrung mit KI-Tools nötig
Für wen ist das?
- Selbstständige Life-, Business-, Health- und Executive-Coaches, die in Nachbereitung ertrinken
- Coaches, die KI-Zeitersparnis wollen, ohne die Vertraulichkeit ihrer Klienten zu riskieren
- Solo-Coaches mit 0-€-Tool-Budget, die KI noch nie für ihre Arbeit genutzt haben
- Coaches, die einen einfachen Weg brauchen, § 201 StGB, DSGVO und die ICF-Offenlegungspflicht 2.5 zu erfüllen
Häufig gestellte Fragen
Muss ich für den Kurs irgendein Tool bezahlen?
Nein. Der ganze Kern-Workflow läuft auf Gratis-Tools — Fathoms Gratis-Tarif fürs Transkript und ein kostenloser ChatGPT-, Claude- oder Gemini-Account für die Prompts. Lektion 1 und 2 sind gratis, ganz ohne Login. Google Meets eingebautes Notiztool ist eine bezahlte Bequemlichkeit, die wir in Lektion 3 ehrlich einordnen — optional, nie Pflicht.
Ist es in Deutschland überhaupt legal, Coaching-Sitzungen mit KI aufzunehmen?
Es kommt auf die Einwilligung an — und das ist hierzulande ernst: Nach § 201 StGB ist das Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung eine Straftat, dazu greifen DSGVO und der ICF-Standard 2.5. Lektion 2 gibt dir ein gesprochenes Skript und eine schriftliche KI-Klausel, die genau das abdecken. Das ist Praxis-Orientierung für deinen Berufsalltag — keine Rechtsberatung.
Wie nutze ich KI, ohne vertrauliche Klientendaten zu leaken?
Das ist das Rückgrat des Kurses. Lektion 4 zeigt eine professionelle Anonymisierung — umkehrbare Platzhalter, das Streichen indirekter Merkmale und die ChatGPT-Einstellungen, die deine Eingaben aus dem Training halten — damit die Identität eines echten Menschen nie in ein KI-Tool wandert.
Ich habe noch nie einen Prompt in ChatGPT eingefügt. Ist das zu fortgeschritten für mich?
Nein. Das ist ein Anfängerkurs für nicht-technische Coaches. Jeder Begriff wird erklärt, jeder Schritt zeigt, wo du klickst, und du übst den ganzen Workflow an einem fiktiven Transkript — so riskierst du beim Lernen nie echte Klientendaten. Wenn du eine Coaching-Sitzung führen und einen Browser bedienen kannst, schaffst du diesen Kurs.