KI-Tools für den Unterricht: fobizz, telli & Co.
Welches KI-Tool für die Schule wofür — fobizz, telli (jetzt AIS.chat), SchulKI oder ChatGPT? Arbeitsblätter, Differenzierung und Feedback schneller, mit klarer roter Linie bei Schülerdaten (DSGVO) und pädagogischer Verantwortung (prüfen, keine Auto-Note, kennzeichnen). 8 Lektionen + Zertifikat.
Worum es in diesem Kurs geht
Es gibt plötzlich überall KI-Tools für die Schule — fobizz, telli (jetzt AIS.chat), SchulKI, dazu ChatGPT, Claude und Gemini. Die große Frage ist nicht „ob“, sondern: Welches Tool nehme ich wofür — und wie bleibe ich dabei auf der sicheren Seite? Genau das klärt dieser Kurs. KI kann dir die Fleißarbeit abnehmen: Arbeitsblätter und Quizze bauen, Aufgaben differenzieren, Feedback-Entwürfe schreiben, Bilder erstellen, Stunden planen. Das schafft Zeit für das, was nur du kannst — unterrichten, begleiten, Beziehung aufbauen.
Aber KI in der Schule hat zwei klare rote Linien, die wir in diesem Kurs ziehen. Erstens: Die Daten deiner Schüler:innen sind besonders geschützt — Namen, Fotos und ganze Klassenarbeiten gehören nicht in ein privates ChatGPT-Konto, sondern nur in konforme Schul-Tools oder anonymisiert in die KI. Zweitens: KI halluziniert und Bewertungs-Tools schwanken — du prüfst jeden Output, eine Note vergibst nur du, und du sagst transparent, wenn KI im Spiel war. KI ist ein starkes Hilfsmittel — die pädagogische Verantwortung bleibt bei dir.
In 8 Lektionen lernst du Schritt für Schritt:
- die goldene Regel — KI nimmt die Fleißarbeit, du unterrichtest
- welches Tool du wann nimmst (fobizz, telli/AIS.chat, SchulKI, ChatGPT)
- wie du Arbeitsblätter, Quizze und Material in Minuten baust
- wie du differenzierst — 3 Niveaus und DaZ
- wie du Feedback entwirfst, ohne es als Note zu übernehmen
- wie du Schülerdaten schützt (DSGVO)
- wie du prüfst, kennzeichnest und verantwortest (AI Act, Aufsichtspflicht)
Für wen ist der Kurs?
Für Lehrkräfte aller Schulformen, Referendar:innen und alle, die KI im Unterricht sicher einsetzen wollen. Du brauchst keine KI-Vorkenntnisse, nur den Wunsch, weniger Zeit mit Fleißarbeit und mehr Zeit mit echtem Unterrichten zu verbringen.
Was du am Ende kannst
Du nutzt KI klug und sicher: das richtige Tool für die richtige Aufgabe, schnelle Fleißarbeit, mit klarer Grenze bei Schülerdaten und bei der pädagogischen Verantwortung. Du weißt, wofür KI großartig ist — und wofür dein Unterricht immer dein Urteil und deine Verantwortung braucht.
Das lernst du
- Die goldene Regel anwenden: KI nimmt die Fleißarbeit, die pädagogische Prüfung, die Note und die Verantwortung bleiben bei dir
- Die Schul-KI-Landschaft einordnen: fobizz vs. telli/AIS.chat vs. SchulKI vs. ChatGPT — welches Tool wofür, wann das kostenlose Landes-Tool reicht und wann fobizz sich lohnt
- Arbeitsblätter, Quizze und Übungen mit Lösungen in Minuten erstellen
- Differenzieren: aus einer Aufgabe drei Niveaus und eine DaZ-/einfache-Sprache-Variante machen
- Lernförderliches Feedback auf Schülertexte entwerfen — und als Entwurf prüfen, statt es ungeprüft als Note zu nehmen
- Schülerdaten schützen (DSGVO): was nie in eine KI darf, wie du anonymisierst, warum es konforme Schul-Tools mit AVV braucht
- Pädagogische Verantwortung wahren: KI-Output prüfen, keine vollautomatische Note, Transparenz + KI-Kennzeichnung (AI Act), Aufsichtspflicht
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Voraussetzungen
- Du unterrichtest an einer Schule (oder bildest dich dafür aus) — Grundschule, Sek I/II oder Berufsschule, jedes Fach
- Du hast schon mal mit ChatGPT, telli/AIS.chat oder fobizz getippt (oder bist bereit, es zum ersten Mal zu tun)
- Keine KI-Vorkenntnisse nötig — wir fangen ganz vorne an
Für wen ist das?
- Lehrkräfte aller Schulformen (Grundschule, Sek I/II, Berufsschule)
- Einsteiger:innen, die KI im Unterricht sicher nutzen wollen
- Referendar:innen und Lehramtsstudierende
- Schulen und Kollegien, die KI sauber einführen wollen
- Alle, die weniger Zeit mit Fleißarbeit und mehr mit echtem Unterrichten verbringen wollen
Häufig gestellte Fragen
Ist das hier Werbung für fobizz?
Nein. fobizz steht im Titel, weil es das meistgesuchte Schul-KI-Tool in Deutschland ist — aber dieser Kurs zeigt dir die ganze Landschaft: fobizz, telli (jetzt AIS.chat), SchulKI und ChatGPT. Du lernst, welches Tool wofür da ist, wann das kostenlose Landes-Tool reicht und wann sich fobizz lohnt. Es geht um deine Entscheidung, nicht um ein Produkt.
Darf ich Schülernamen oder Klassenarbeiten in ChatGPT eingeben?
Nein — nicht in ein privates ChatGPT-Konto. Schülernamen, Fotos und ganze Klassenarbeiten sind personenbezogene Daten (Art. 4 DSGVO). Bei einem privaten Konto fehlt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), die Daten gehen auf US-Server und können fürs Training genutzt werden — das ist die „Schatten-KI“-Falle. Nutze ein konformes Schul-Tool (fobizz, telli/AIS.chat) oder anonymisiere zuerst. Das ist die rote Linie in Lektion 6.
Kann ich die KI-Bewertung als Note übernehmen?
Nein. KI-Bewertungs-Tools schwanken stark (eine Studie zeigte beim selben Text 1–14 Punkte) und eine vollautomatische Benotung ist nach Art. 22 DSGVO unzulässig. Die Note vergibst nur du — nach eigener Prüfung. KI-Feedback ist ein Entwurf, kein Urteil. Du haftest für die Note (Lektion 7).
Brauche ich eine teure Lizenz?
Nicht unbedingt. Viele Bundesländer stellen telli (jetzt AIS.chat) kostenlos bereit — gut für den Einstieg, Übungsaufgaben und schnelle Ideen. fobizz bietet mehr Tiefe (Arbeitsblatt-Generator, Feedback-Tools, Klassenräume, Bildgenerator), kostet aber. Wir zeigen dir, wann sich der Wechsel lohnt — und verankern die Übungen auf Tools, die du kostenlos erreichst.
Muss ich Schülern und Eltern sagen, dass ich KI nutze?
Ja, Transparenz ist Pflicht. KMK und Datenschutzbeauftragte verlangen, dass der KI-Einsatz für Schüler und Eltern erkennbar ist. Ab August 2026 müssen realistische KI-Inhalte zusätzlich gekennzeichnet werden (EU AI Act, Art. 50). Das gehen wir in Lektion 7 durch.
Bekomme ich ein Zertifikat?
Ja. Wenn du alle Lektionen abschließt und die Tests bestehst, bekommst du ein Zertifikat, das du im Kollegium, bei Fortbildungsnachweisen oder im Lebenslauf zeigen kannst.