Videos schneiden & bearbeiten mit KI
Aus Rohmaterial ein fertiges Video machen — mit KI. Du lernst schneiden, Stille & Füllwörter raus, deutsche Untertitel (und ihre Fehler), Ton & Look aufräumen, Hochformat-Shorts per Auto-Reframe. Mit klarer roter Linie bei Datenschutz (CapCut/ByteDance) und Rechten (Musik, Recht am eigenen Bild, KI-Kennzeichnung). 8 Lektionen + Zertifikat.
Worum es in diesem Kurs geht
Du hast Videomaterial — vom Handy, von der Kamera, vom letzten Webinar — und daraus soll ein fertiges, vorzeigbares Video werden. Genau da setzt dieser Kurs an. Es geht nicht darum, Videos aus dem Nichts zu erzeugen, sondern darum, vorhandenes Material clever zu bearbeiten: schneiden, Stille und Füllwörter raus, deutsche Untertitel drauf, Ton und Look aufräumen, und am Ende ein Hochformat-Short für Reels oder Shorts. Die KI nimmt dir dabei die stundenlange Fleißarbeit ab — du behältst die Kontrolle darüber, was wirklich gut wird.
Wir arbeiten mit kostenlosen Tools (vor allem CapCut, dazu Descript, Opus Clip und der kostenlose Profi-Editor DaVinci Resolve) und gehen jeden Schritt gemeinsam durch. Und wir ziehen zwei rote Linien, die viele übersehen. Erstens der Datenschutz: Tools wie CapCut gehören zu ByteDance (China) — lädst du Material mit echten Personen hoch, gibst du diese Daten aus der Hand. Zweitens die Rechte: fremde Musik kann auf YouTube zu Content-ID-Sperren führen, fremde Gesichter brauchen eine Einwilligung (Recht am eigenen Bild), und echte Deepfakes musst du ab August 2026 kennzeichnen. Wer das weiß, veröffentlicht entspannt.
In 8 Lektionen lernst du Schritt für Schritt:
- die goldene Regel — KI schneidet, dein Auge entscheidet
- wie du Material importierst und grob schneidest
- wie du Stille und Füllwörter in Minuten entfernst
- wie du deutsche Untertitel erzeugst und ihre typischen Fehler reparierst
- wie du Ton und Look aufräumst — ohne in die KI-Einheitssoße zu rutschen
- wie du ein langes Video in ein Hochformat-Short verwandelst
- wie du Datenschutz und Rechte im Griff behältst
Für wen ist der Kurs?
Für alle, die aus Rohmaterial ein gutes Video machen wollen — Einsteiger:innen, Content-Creator, Selbstständige, kleine Teams. Du brauchst keine Schnitt-Erfahrung und keine KI-Vorkenntnisse, nur etwas Videomaterial zum Üben und die Lust, ein mächtiges Werkzeug klug einzusetzen.
Was du am Ende kannst
Du schneidest aus Rohmaterial in einem Bruchteil der Zeit ein fertiges Video: sauber geschnitten, mit korrekten deutschen Untertiteln, aufgeräumtem Ton und als Hochformat-Short, wenn du willst. Und du veröffentlichst es souverän — mit Blick auf Datenschutz, Musikrechte, fremde Gesichter und die neue KI-Kennzeichnung.
Das lernst du
- Die goldene Regel anwenden: KI übernimmt die Schnitt-Fleißarbeit, dein Auge entscheidet, was bleibt
- Vorhandenes Material importieren, grob schneiden und trimmen — und ein erstes fertiges Kurzvideo herausholen
- Stille und Füllwörter (ähm, äh, öhm) per KI entfernen — und gegen die roboterhafte Übertreibung gegensteuern
- Automatische deutsche Untertitel erzeugen und die typischen Fehler (Umlaute, zusammengesetzte Wörter, Eigennamen, Timing) von Hand reparieren
- Ton aufräumen (Rauschen, Hall, Lautstärke) und einen sauberen Look setzen — ohne in die KI-Einheitssoße zu rutschen
- Ein langes Video per Auto-Reframe in ein Hochformat-Short verwandeln und das Gesichts-Tracking prüfen
- Zwei rote Linien einhalten: Datenschutz beim Cloud-Upload (CapCut/ByteDance) und Rechte (Musik/Content ID, Recht am eigenen Bild, KI-Kennzeichnung ab August 2026)
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Voraussetzungen
- Du hast Videomaterial (Handy reicht) und willst daraus ein fertiges Video machen
- Du hast schon mal ein Video aufgenommen — Schnitt-Vorkenntnisse brauchst du keine
- Keine KI-Vorkenntnisse nötig — wir fangen ganz vorne an
Für wen ist das?
- Einsteiger:innen, die aus Handy-Material ein ordentliches Video machen wollen
- Content-Creator, die schneller schneiden und mehr aus einem Dreh herausholen wollen
- Selbstständige und kleine Teams, die Videos für Social Media oder die Website brauchen
- Alle, die TikTok-, Reels- oder YouTube-Shorts produzieren möchten
- Vorsichtige Nutzer:innen, die Videos veröffentlichen wollen, ohne sich rechtlich zu verheddern
Häufig gestellte Fragen
Welche Tools brauche ich — und kosten die etwas?
Du kommst kostenlos sehr weit. Wir arbeiten vor allem mit CapCut (kostenlose Web- und Desktop-Version) für Schnitt, Untertitel, Tonreinigung und Auto-Reframe, und schauen uns Descript (textbasiertes Schneiden), Opus Clip (lang in kurz) und DaVinci Resolve (kostenloser Profi-Editor) an. Welches Tool wann das richtige ist, klärt Lektion 1 — und du musst nichts kaufen, um den Kurs durchzuarbeiten.
Funktionieren die automatischen Untertitel auf Deutsch?
Ja, aber nicht perfekt. Die KI versteht Deutsch ordentlich, verhaut aber regelmäßig Umlaute (ä/ö/ü), trennt zusammengesetzte Wörter falsch, schreibt Eigennamen krumm und setzt das Timing daneben — besonders bei schnellem Sprechen. Deshalb lernst du in Lektion 4 nicht nur, wie du Untertitel erzeugst, sondern auch, wie du genau diese typischen Fehler schnell von Hand reparierst.
Darf ich Videos mit anderen Personen einfach hochladen und bearbeiten?
Vorsicht. Zwei Dinge greifen hier ineinander: Erstens das Recht am eigenen Bild (§ 22 KunstUrhG) — wer erkennbar im Bild ist, muss in der Regel zustimmen, bevor du das Video veröffentlichst. Zweitens der Datenschutz: Lädst du Material mit echten Personen in ein Tool wie CapCut (gehört zu ByteDance, China), gibst du diese Daten aus der Hand. Lektion 7 zeigt dir die sicheren Wege — von der Einwilligung bis zu lokal arbeitenden Tools.
Muss ich KI-bearbeitete Videos ab 2026 kennzeichnen?
Nur wenn es echte Deepfakes sind. Ab dem 2. August 2026 verlangt der EU AI Act (Artikel 50) eine sichtbare und maschinenlesbare Kennzeichnung, wenn KI reale Personen oder Ereignisse täuschend echt verändert. Normales Schneiden, Untertitel, Stille-Entfernung oder Tonreinigung auf echtem Material sind davon nicht betroffen. Wo genau die Grenze liegt, erklärt Lektion 7 in Ruhe.
Bekomme ich ein Zertifikat?
Ja. Wenn du alle Lektionen abschließt und die Tests bestehst, bekommst du ein Zertifikat, das du im Lebenslauf oder im Profil zeigen kannst.