KI für wissenschaftliches Publizieren
Nutze KI verantwortungsvoll auf dem Weg zur Publikation — Literatur, Manuskript, Journal, Peer Review und korrekte Offenlegung. 8 Lektionen + Zertifikat.
Worum es in diesem Kurs geht
KI kann dir auf dem Weg zur Publikation enorm viel Arbeit abnehmen — Literatur sichten, ein Manuskript strukturieren, holpriges Englisch glätten, einen Cover Letter entwerfen, Gutachter-Kommentare beantworten. Aber genau hier lauern auch die Fallstricke: erfundene Quellen, Verstöße gegen die Vertraulichkeit im Peer Review, fehlende Offenlegung. Ein falscher Schritt kann eine Ablehnung oder Schlimmeres bedeuten.
Dieser Kurs zeigt dir den verantwortungsvollen Weg. Du lernst, wofür KI beim Publizieren wirklich taugt — und wo die roten Linien verlaufen. Praxisnah, mit echten Tools und an deinem eigenen Paper.
In 8 Lektionen lernst du Schritt für Schritt:
- wie du eine belegte Literatur-Synthese erstellst, die in echten Quellen geerdet ist
- wie du erfundene Zitate und falsche DOIs zuverlässig erkennst und jede Quelle prüfst
- wie du ein Manuskript strukturierst und dein Englisch polierst, ohne den Inhalt zu verfälschen
- wie du das passende Journal findest und Cover Letter sowie Gutachter-Antworten entwirfst
- wie du die Vertraulichkeit im Peer Review wahrst — die wichtigste rote Linie
- und wie du eine korrekte KI-Offenlegung schreibst, die zu DFG, ICMJE und deinem Ziel-Journal passt
Für wen ist der Kurs?
Für Forschende, die publizieren — Promovierende, Postdocs, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen. Du brauchst keine KI-Vorkenntnisse, nur Erfahrung mit deinem eigenen Forschungsfeld und ein Paper, an dem du arbeitest (oder bald arbeiten willst).
Was du am Ende kannst
Du nimmst dein eigenes Paper-Projekt und führst es durch eine verantwortungsvolle KI-Pipeline: von der geprüften Literatur-Synthese über das polierte Manuskript bis zu Cover Letter, Gutachter-Antwort und einer fertigen, journal-konformen Offenlegung. Eine Kompetenz, die in der Wissenschaft immer wichtiger wird — und die du sauber und integer beherrschst.
Das lernst du
- Erklären, wofür KI beim Publizieren legitim hilft — und wo die roten Linien liegen (keine KI-Autorschaft, deine Verantwortung)
- Mit einem KI-Tool eine belegte Literatur-Synthese erstellen, die in echten Quellen geerdet ist
- KI-Ausgaben prüfen: erfundene Zitate und falsche DOIs erkennen und jede Quelle verifizieren
- Ein Manuskript mit KI strukturieren und sprachlich verbessern — gerade auf Englisch, ohne den Inhalt zu verfälschen
- Ein passendes Ziel-Journal auswählen und Cover Letter sowie Gutachter-Antworten entwerfen
- Die Peer-Review-Vertraulichkeit wahren — nie fremde Manuskripte in KI-Tools laden
- Eine korrekte KI-Offenlegung schreiben und Journal-, DFG- und ICMJE-Regeln einhalten
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Voraussetzungen
- Du hast schon mal mit ChatGPT, Claude oder Gemini gearbeitet
- Du schreibst oder planst eine wissenschaftliche Veröffentlichung (Paper, Konferenzbeitrag)
- Keine KI- oder Programmierkenntnisse nötig
Für wen ist das?
- Promovierende und Postdocs, die ihr erstes oder nächstes Paper veröffentlichen wollen
- Forschende und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, die schneller und sauberer publizieren möchten
- Nicht-Muttersprachler:innen, die ihre englischen Manuskripte sprachlich verbessern wollen
- Gutachter:innen, die wissen müssen, was beim KI-Einsatz im Peer Review erlaubt ist
- Alle in der Wissenschaft, die KI integer und regelkonform nutzen wollen
Häufig gestellte Fragen
Ist es überhaupt erlaubt, KI beim Publizieren zu nutzen?
Ja — verantwortungsvoll und offengelegt. Verlage (Elsevier, Springer Nature, Wiley), die ICMJE und die DFG erlauben KI als Hilfsmittel beim Schreiben und Recherchieren, verlangen aber eine Offenlegung. Eine KI darf nie als Autor genannt werden, und du bleibst voll verantwortlich. Der Kurs zeigt dir Schritt für Schritt, wo die Grenzen liegen.
Für wen ist der Kurs — auch für Promovierende?
Ja. Er richtet sich an Forschende, Doktorand:innen, Postdocs und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, die in begutachteten Zeitschriften publizieren. (Wenn du eine Bachelor- oder Masterarbeit schreibst, passt unser Kurs „KI für wissenschaftliche Abschlussarbeiten“ besser.)
Erfindet die KI nicht ständig falsche Quellen?
Ein normaler Chat (ChatGPT & Co.) tut das tatsächlich — er erfindet Zitate und DOIs. Spezialisierte Recherche-Tools dagegen erden ihre Antworten in echten Papern. Lektion 3 zeigt dir genau, wie du jede Quelle prüfst und die richtige Tool-Art wählst.
Darf ich ein Manuskript begutachten, indem ich es in ChatGPT werfe?
Nein — das ist die wichtigste rote Linie. Ein Manuskript oder Antrag, den du begutachtest, ist vertraulich und darf nicht in öffentliche KI-Tools hochgeladen werden (DFG, NIH, Nature, Elsevier). Lektion 6 erklärt, was als Gutachter:in erlaubt ist und was nicht.
Bekomme ich ein Zertifikat?
Ja. Wenn du alle Lektionen abschließt und die Tests bestehst, bekommst du ein Zertifikat, das du im Lebenslauf oder auf LinkedIn zeigen kannst.