KI für Social-Media-Manager: Briefing, Community, Reporting
„Das kann doch ChatGPT“ — bis der erste Shitstorm kommt. Dieser Kurs ist für den Job HINTER den Posts: Marken-Briefings, die deine KI auf Kurs halten, Freigabe-Workflows ohne Chaos, Community-Triage mit klarer Tabu-Liste, Krisen-Playbook (erst pausieren!), Werbekennzeichnung & KI-Label rechtssicher — und Reports, die Kunden überzeugen, mit echten Zahlen statt KI-Fantasie. 8 Lektionen + Zertifikat.
Worum es in diesem Kurs geht
„Das kann doch ChatGPT.“ Diesen Satz hört gerade jede:r, der beruflich Social Media macht — vom Kunden, vom Chef, von der Stellenanzeige. Und es stimmt ja: Captions, Hashtags, Post-Ideen schreibt die KI in Sekunden. Aber der Job war nie nur das Schreiben. Der Job ist, dass die richtige Botschaft zur richtigen Zeit im richtigen Ton rausgeht — und die falsche nicht. Genau dieser Job wird mit KI nicht kleiner, sondern wichtiger.
Dieser Kurs macht dich zur Person, die das System führt. Du baust ein Marken-Briefing, das jede KI-Ausgabe auf Markenstimme hält — pro Marke eins, sauber getrennt. Du lieferst Redaktionspläne als Deliverable und führst sie durch einen Freigabe-Workflow, ohne in Feedback-Schleifen zu ertrinken. Du managst die Community mit Triage und Antwort-Bibliothek: Die KI entwirft, du sendest — und eine feste Tabu-Liste regelt, was nie automatisiert wird. Du bekommst ein Krisen-Playbook, dessen erste Regel nicht „schnell antworten“ heißt, sondern: geplante Posts pausieren. Und weil der Job ein Rechts-Job ist, ziehen wir zwei rote Linien: Recht (Werbekennzeichnung mit „Werbung“/„Anzeige“, Repost-Einwilligungen, KI-Label für realistische Bilder, DSGVO bei DMs) und Reporting-Wahrheit (die KI schreibt die Story — die Zahlen kommen aus dem Export, niemals aus der KI).
In 8 Lektionen lernst du Schritt für Schritt:
- deinen Wert im KI-Zeitalter — und die goldene Regel des Kurses
- das Marken-Briefing: Stimme, No-Gos, Beispiele — einmal gebaut, überall genutzt
- Redaktionsplan & Freigabe: begründete Post-Ideen, saubere Versionen, klare Abnahme
- Community-Triage: Antwort-Bibliothek, KI-Entwürfe, Tabu-Liste
- das Krisen-Playbook: pausieren, Holding Statement, Eskalationsstufen
- rote Linie 1: Kennzeichnung, Reposts, KI-Label, DSGVO
- rote Linie 2: Reports mit echten Zahlen und ehrlicher Story
- das Manager-Paket: alles zusammengebaut, einsatzbereit
Für wen ist der Kurs?
Für alle, die Social-Media-Kanäle verantworten — im Unternehmen, in der Agentur, als Freelancer:in oder als „Marketing macht bei uns eine Person“. Du brauchst keine KI-Vorkenntnisse, nur einen Kanal, den du betreust (oder bald betreuen wirst).
Was du am Ende kannst
Du führst Social Media wie ein Profi-Betrieb: Briefing-System statt Zufalls-Ton, Freigabe-Lauf statt Feedback-Chaos, Triage statt Posteingangs-Panik, Playbook statt Krisen-Improvisation — und Reports, die zeigen, was deine Arbeit wert ist. Die KI macht dich dabei schneller. Die Verantwortung bleibt deine, und genau das ist dein Argument.
Das lernst du
- Die goldene Regel anwenden: KI entwirft Posts, Antworten und Reports — gesendet wird nur, was du geprüft hast
- Deinen Wert verteidigen, wenn es heißt „das kann doch ChatGPT“: Strategie, Kontext und Verantwortung sind der Job — die KI ist das Werkzeug
- Ein Marken-Briefing bauen, das jede KI-Ausgabe auf Markenstimme hält — pro Marke eins, sauber getrennt
- Einen Redaktionsplan als Kunden-Deliverable erstellen und durch einen Freigabe-Workflow führen — mit KI-Versionierung statt Feedback-Chaos
- Kommentare und DMs triagieren: KI entwirft, du sendest — mit fester Tabu-Liste und einem Krisen-Playbook, das mit „pausieren“ beginnt
- Rote Linie 1 einhalten: Werbekennzeichnung (nur „Werbung“/„Anzeige“), Repost-Einwilligungen, KI-Label für realistische Bilder und DSGVO im Community-Management
- Rote Linie 2 einhalten: Reports aus echten Export-Zahlen bauen — die KI schreibt die Story, niemals die Zahlen
After This Course, You Can
What You'll Build
Kursinhalt
Voraussetzungen
- Du betreust beruflich Social-Media-Kanäle — im Unternehmen, in der Agentur oder als Freelancer:in (auch nebenbei zählt)
- Du hast schon mal mit ChatGPT, Claude oder Gemini getippt (oder bist bereit, es zum ersten Mal zu tun)
- Keine KI-Vorkenntnisse nötig — wir fangen ganz vorne an
Für wen ist das?
- Social-Media-Manager:innen in Unternehmen, die Kanäle, Community und Reporting allein verantworten
- Agentur-Mitarbeiter:innen und Freelancer, die mehrere Kunden-Accounts mit Freigaben jonglieren
- Marketing-Allrounder, bei denen Social Media „mit dazugehört“ — und die ein System statt Dauerstress wollen
- Quereinsteiger:innen und Juniors, die den Beruf strategisch lernen wollen statt nur Posts zu schreiben
- Inhaber:innen kleiner Unternehmen, die verstehen wollen, was gutes Social-Media-Management leistet — bevor sie es vergeben
Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von „Social Media Marketing mit KI“?
Der Marketing-Kurs lehrt das Content-Handwerk: Posts schreiben, Content-Kalender füllen, Engagement-Strategien, Analytics lesen. Dieser Kurs hier ist der Berufs-Kurs für alle, die Kanäle verantworten: Marken-Briefings, die KI-Entwürfe auf Kurs halten, Freigabe-Workflows mit Kunden und Chefs, Community-Triage mit Tabu-Liste, Krisen-Playbook, Werbekennzeichnung und KI-Label — und Reporting, das Budgets verteidigt. Die beiden ergänzen sich: Dort lernst du, was du postest. Hier lernst du, wie du den Laden führst.
Mein Kunde sagt: „Das kann doch ChatGPT — warum soll ich dich bezahlen?“ Was antworte ich?
Mit dem, was du in diesem Kurs baust. ChatGPT schreibt einen Post in zehn Sekunden — aber es kennt weder die Markenstimme noch die No-Gos, es entscheidet nicht, was in der Krise pausiert wird, es trägt keine Verantwortung für Werbekennzeichnung, und es haftet nicht, wenn etwas schiefgeht. Dein Wert ist das System drumherum: Briefing, Auswahl, Freigabe, Community-Urteil, Recht, Reporting. Genau deshalb beginnt der Kurs mit dem Marken-Briefing und endet mit dem Report — den beiden Dokumenten, die deinen Wert sichtbar machen.
Darf die KI bei mir Kommentare und Nachrichten automatisch beantworten?
Entwerfen ja, automatisch senden nein — das ist die Linie des Kurses. KI-entworfene Antworten, die du prüfst und sendest, sparen enorm Zeit. Vollautomatik dagegen ist riskant: Bei eskalierten Beschwerden, Trauerfällen, rechtlichen Drohungen oder Gesundheitsthemen wirkt eine Maschinen-Antwort kalt bis fahrlässig — und Kommentare mit personenbezogenen Daten gehören ohne Auftragsverarbeitungsvertrag gar nicht erst in freie KI-Tools. Lektion 4 zieht die Tabu-Liste, Lektion 6 die Datenschutz-Linie.
Muss ich KI-erstellte Posts kennzeichnen?
Es kommt auf den Inhalt an. Realistisch wirkende KI-Bilder und -Videos: ja — die Plattformen verlangen Labels schon heute (Meta „AI info“, TikTok „KI-generierter Inhalt“, YouTube-Upload-Angabe), und ab dem 2. August 2026 gilt zusätzlich die Transparenzpflicht aus Art. 50 der KI-Verordnung; eine menschliche Prüfung hebt diese Pflicht nicht auf. Normale, von dir geprüfte Text-Posts fürs Produktmarketing: nach derzeitiger Rechtslage typischerweise nicht. Davon getrennt ist die Werbekennzeichnung („Werbung“/„Anzeige“) — die hängt an Gegenleistung und kommerziellem Zweck, nicht an der KI. Lektion 6 sortiert beides.
Brauche ich ein bezahltes Tool?
Nein. Alle Werkstücke des Kurses entstehen mit den kostenlosen Versionen von ChatGPT, Claude oder Gemini. Planungs- und Monitoring-Tools mit KI-Funktionen sind nette Beschleuniger, aber kein Muss — und für Kundendaten gilt ohnehin: erst anonymisieren oder ein Konto mit Auftragsverarbeitungsvertrag nutzen.
Bekomme ich ein Zertifikat?
Ja. Wenn du alle Lektionen abschließt und die Tests bestehst, bekommst du ein Zertifikat, das du im Lebenslauf oder im Profil zeigen kannst.